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Es wurde auch beschlossen, das alte Vereinslokal, Gastwirtschaft Jakob Demgen, beizubehalten. Mit dieser Aufnahme der Vereinstätigkeit war der wichtigste Schritt getan und der Verein konnte, mit seinem Vorstand an
der Spitze, wieder an die Öffentlichkeit treten. So wurde auch sofort im neu erbauten Saal der Gastwirtschaft Jakob Demgen mit den wöchentlichen Turnstunden begonnen, um vor allem die Jugend für den Turnsport zu
begeistern. Die sofortige Aufnahme der Übungsstunden war aber in erster Linie nur durch den Gastwirt Heinz Demgen möglich, in dessen Saal die Turnstunden nach der erzwungenen Ruhezeit des Vereins abgehalten wurden. Dank galt vor allen Dingen der Ehefrau des langjährigen Vorsitzenden und Turnwarts August Creutzer, die die Turngeräte über die Kriegs- und Nachkriegswirrnisse hinüberretete. Es wäre dem Verein kaum gelungen nach dem Wiederaufleben die erforderlichen Turngeräte anzuschaffen, denn das Vereinsvermögen betrug zu diesem Zeitpunkt ganze 3,89 DM und dieser Betrag war noch von dem damaligem Amt für kontrolliertes Vermögen gesperrt. In den darauffolgenden Jahren nahm der Verein stets an Mitgliedern zu. Die Breitenarbeit wurde im Verein vorangetrieben. Diese Arbeit fand durch die Verleihung des „Dr. Schüler-Gedächtniswimpels“ des Hunsrückgaus in den Jahren 1955 und 1956 öffentliche Anerkennung. Ganz organisch wuchs so ein Stamm von besonders talentierten und befähigten Turnern und Turnerinnen, die natürlich ihre besondere Förderung erfuhren. Beim Bergfest an der Nunkirche konnte im Jahreb 1956 das „Präsidentenbanner“ trotz zahlreicher Konkurrenz gewonnen werden. Zur siegreichen Mannschaft gehörten:  Foto vlnr.:
Linus Dietrich
Hannelore Müller
Walter Munzlinger
Elisabeth Winn &
Eugen Müller