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1933 gründete der Verein einen Spielmannszug. Die Ausbildung leitete Jakob Sohns und Christoph Assmann. Turnbruder Heinrich Schneider war Teilnehmer beim 15. Deutschen Turnfest vom 21. bis 30. Juli 1933 in Stuttgart. Im August 1935 fand in Saarbrücken das Saargau-Fest statt. Unter den Gästeturnern des Hunsrücks befand sich auch der damaliger Turnwart Emil Lang. In den folgenden Jahren wurde das turnerische Leben im Verein immer mehr in den Strudel der Zeitverhältnisse hineingerissen. Mit Beginn des 2. Weltkrieges kam die Tätigkeit des Vereins, bedingt durch Einberufungen zum Kriegsdienst, allmählich zum Erliegen. Erst im Jahr 1950, nachdem die Besatzungsmächte das Turnverbot aufgehoben hatten, konnte daran gedacht werden, den Turnverein neu aufleben zu lassen. Trotzdem dauerte es noch bis zum 8. Januar 1951, bis im ehemaligen Vereinslokal Jakob Demgen bei einer einberufenen Mitgliederversammlung der Beschluss gefasst wurde, die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen. Folgende Turnbrüder wurden nunmehr von den versammelten Mitgliedern mit der Leitung des Vereins betraut und in den Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Emil Lang
2. Vorsitzender: Jakob Müller
1. Schriftführer: Rudi Martin
2. Schriftführer: Willy Berg
Kassenwart: Peter Stumm
1. Turnwart: Gustav Demgen
2. Turnwart: Aloys Dillmann
1. Beisitzer: Jakob Kasper
2. Beisitzer: Rudolf Thomas
Gerätewart: Ernst Adam